Die Fachschule der Staatlichen Zeichenakademie
Die Fachschule zielt als zweijährige Vollzeitschule im Rahmen der beruflichen Weiterbildung auf eine Erweiterung der technischen, gestalterischen wie auch theoretischen Grundlagen. Die Zeichenakademie ist die einzige Fachschule, die neben Gold- und Silberschmieden auch Graveuren, Metallbildnern und Schmucksteinfassern eine qualifizierte gestalterische Weiterbildung ermöglicht.
Über eine breit angelegte gestalterische Ausbildung im ersten Studienjahr (Gestalterische Grundlagen, Plastisches Gestalten, Gegenständliches Zeichnen) werden Methoden entwickelt, neue Wege in der Gestaltung zu finden. Experimente mit neuen Materialien, neue Techniken sowie eine Erweiterung des Funktionsbegriffes von Schmuck stehen im Entwurf und in der Realisierungsphase im Vordergrund.
Unterschiedliche Gestaltungsansätze ermöglichen es den Studierenden ein individuelles, an den eigenen Interessen ausgerichtetes Arbeiten mit der Intention, eigenständige Zielsetzungen zu entwickeln und zu realisieren und die eigene Urteilsfähigkeit zu schulen.
Die moderne Vermittlung der technischen und gestalterischen Lerninhalte ist perfekt auf die hohen beruflichen Anforderungen an die Absolventen abgestimmt. Die Absolventen der Zeichenakademie profitieren von der Erfahrung und dem Know-how eines staatlich anerkannten Kompetenzzentrums für das Edelmetallgestaltende Gewerbe. Die umfassende Betreuung führt die Studierenden zum Abschluss „Staatlich geprüfter Designer, Schwerpunkt Schmuck und Gerät/Accessoire" und parallel zur „Meisterprüfung" im Gold- und Silberschmiedehandwerk. Mit Abschluss ihrer Weiterbildung an der Staatlichen Zeichenakademie sind die Staatlich geprüften Designer und Meister in der Lage Führungsaufgaben und leitende Designtätigkeiten in Goldschmiede-Betrieben zu übernehmen sowie einen Betrieb selbstständig zu führen.
Messeauftritte, Klassenausstellungen, oft mit eigenen Katalogen, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Auszeichnungen von Studierenden und Lehrern bei Ausstellungen und Wettbewerben dokumentieren das Leistungsniveau.

